Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01
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Crassus stellt im Rahmen des Abwasserrohrlexikons dieses Abwasserrohr reinweg aus informativen Gründen zur Verfügung.
Rohrnummer (RXNR) Rohrname Rohrende Dimension (DN) Adapter-Finder
74-1-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 50 Mit anderem Rohr verbinden
74-2-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 65 Mit anderem Rohr verbinden
74-3-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 80 Mit anderem Rohr verbinden
74-4-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 100 Mit anderem Rohr verbinden
74-5-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 130 Mit anderem Rohr verbinden
74-6-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 160 Mit anderem Rohr verbinden
74-7-S Tonrohr (alt, DDR) nach TGL 29315/01 Spitzende 200 Mit anderem Rohr verbinden

Eigenschaften

Hersteller Diverse Hersteller, wird nicht mehr hergestellt, Lausitzer Dachziegelwerke, Thüringer Dachziegelwerke, VEB Baustoffwerke Doblug, Vereinigte Dränrohrwerke, Ziegelkombinat (Malliß, Potsdam, Zehdenick, Buchholz, Neukirchen), Ziegelwerk Halle
Materialkategorie Keramik / Steinzeug
Materialname Steinzeug
Farbe (außen) Braun

Beschreibung

Nach Überarbeitung des Standards "Keramische Dränrohre" TGL 117 - 0814, Ausgabe 7.64 und Verbindlichkeitserklärung des DDR-Standards TGL 29315/01 wird der oben genannte Katalog durch den Katalog K 7701 EBE "Keramische Dränrohre", Ausgabe Dez.77 ersetzt (1. März 1974).

Was war die TGL?

Die Technischen Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen (TGL) waren von 1955 bis 1990 in der DDR die Entsprechung zu den westdeutschen DIN-Normen. Für die gesamte Volkswirtschaft galten die DDR-Standards und die Fachbereich-Standards; für die jeweiligen Betriebe galten die Werk-Standards. Die TGL-Standards waren, im Gegensatz zur DIN, Vorschrift und galten nicht nur als Empfehlung. Die TGL regelten einen größeren Themenumfang als vergleichbare DIN-Normen und waren zugleich der allgemein bekannte Stand der Technik in der DDR.

Keramische Dränrohre

Keramische Dränrohre werden mit einer Länge von 333 mm bzw. 666 mm, einem kreisrunden lichten Querschnitt und einem runden bzw. eckige. Außenprofil hergestellt. Sie dienen vorwiegend der kultur -technischen Entwässerung und werden auch zur Wasserhaltung im Bauwesen eingesetzt. Keramische Dränrohre werden in den lichten Weiten von 50, 65, 80, 100 130, 160 und 200 mm hergestellt und baben bis zur Nennweite 130 mm die Normallänge von 333 mm. Die Nennweiten 160 und 200 mm werden in Normallänge und Doppellänge gefertigt. Zur Verbindung von 2 Rohrsträngen miteinander dienen Lochrohre. Das Dränlochrohr hat die Form eines Normalrohres, jedoch wird in der Mitte einer Seitenfläche des Rohres eine Perforierung, entsprechend dem bestimmten Lochdurchmesser, eingebracht. Dränausmündungsrohre bilden den Übergang von der Dränanlage zum offenen Grabensystem. Dränausmündungsrohre werden in den Nennweiten 100, 130, 160 und 200 mm und einer Länge von 666 mm gefertigt. Das eine Rohrende ist mit eine. Ausschnitt versehen, welches durch eine in Fliesrichtung bewegliche Froschklappe geschlossen wird.

Dränrohre, Lochrohre und Dränausmündungsrohre werden nach der TGL 117 - 0814 gefertigt und geprüft. Der Versand erfolgt durch Bahn-und LKW-Transport. Drän-, Loch-und Dränausmündungsrohre können lose, paketiert oder palettiert ausgeliefert werden, wobei Loch-und Dränausmündungsrohre bruchsicher zu verpacken sind. Für Streu-und Bruchverluste von Baustoffen gilt die TGL 119 - 0323. Sie umfaßt die Verluste bei Baustoffen, die nach dem Beladen beim Lieferer auf dem Transportweg, beim Entladen und die anschließende Lagerung verloren gehen oder nicht mehr verwendbar sind.

Dieses Rohr wurde nach den Angaben der VVB Bau- und Grobkeramik, dessen Generaldirektor Herr Oertelt zum damaligen Zeitpunkt (1. März 1974) war, angefertigt. Für die Drucklegung und Vertrieb war die Bauakademie der DDR zuständig.

Quelle: VVB Bau-und Grobkeramik, Bauakademie der DDR, VEB Vereinigte Dränrohrwerke

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